Unser 8. Wildessen

Alle Jahre wieder . . . - so könnte dieser Bericht beginnen - haben wir unser nun schon traditionelles Wildessen in der Woche vor dem 1. Advent veranstaltet. Doch im Jahr 2010 haben sich einige Änderungen ergeben. Schon beim Datum ist die erste Änderung festzustellen. Wir haben uns in diesem Jahr am letzten Donnerstag und nicht am letzten Freitag vor dem 1. Advent getroffen.

Eine weitere Änderung ergab sich für den Veranstaltungsort.

Wie schon berichtet, haben sich die Offizierheim- und die Unteroffizierheim-Gesellschaft in der GFM-Rommel-Kaserne Augustdorf aufgelöst und die Gemeinsame Heimgesellschaft für den Standort Augustdorf (GHG) wurde gegründet. Das ehemalige Offiziercasino wird zur Zeit umgebaut. Nach erfolgtem Umbau bis Herbst 2011 wird die GHG dann dort einziehen.

 

Während des Überganges findet das gesellige Leben der GHG im ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Panzerbataillone statt. Auch unser 8. Wildessen in Folge hat dort stattgefunden. Der große Speisesaal war herbstlich und auch schon weihnachtlich liebevoll dekoriert und optisch in zwei Teile aufgeteilt.

Im vorderen Teil haben wir uns versammelt, dort haben auch die Jagdhornbläser aus Schloß Holte-Stukenbrock mit ersten jagdlichen Signalen stimmungsvoll zur „Begrüßung“ geblasen. Nach wenigen Worten der ersten Begrüßung und weiteren Musikstücken betraten wir den oberen Saal und nahmen an den festlich eingedeckten Tischen Platz. Aufmerksam und sehr freundlich nahmen die Ordonnanzen die ersten Getränkebestellungen entgegen.

Bei der ausführlichen Begrüßung der insgesamt 74 Teilnehmer wurden einige Gäste besonders begrüßt, so der britische Verbindungsoffizier in Paderborn, Mr. Ian Grat mit seiner Frau.

 


Nach dem Servieren der Suppe wurde das Büfett eröffnet. Der Aufbau im Vorraum und die gelungene Darbietung war schon ein Genuss für die Augen. Es gab Hirsch, Wildschwein und Gans auf verschiedene Weise zubereitet, als Beilagen Gemüseplatten, Apfelrotkohl, Maronen, Rosmarinkartoffeln, Spätzle, Kartoffelklöße und halbe Birnen mit Preiselbeersoße. Als Dessert wurde Waldbeergrütze mit Vanillesoße gereicht. So gut wie die Zusammenstellung war auch die Zubereitung, unsere Gäste und Mitglieder waren voll des Lobes. Noch im Verlauf des Abends wurde den Soldatinnen und Soldaten in der Küche und im Saal unser uneingeschränktes Lob ausgesprochen.
Der weitere Höhepunkt des Abends war der Vortrag unsere Mitgliedes, Oberstleutnant Wolfram Ruthe, der über seine Eindrücke als Militärattaché im südlichen Afrika berichtete. Wie gut sein mit vielen Bildern versehener Vortrag war kann daran gemessen werden, dass trotz später Stunde und nach dem guten, reichhaltigen Essen alle im Saal aufmerksam dem Vortrag folgten und mit kräftigem Applaus Oberstleutnant Ruthe Dank und Anerkennung aussprachen. Gegen ein Uhr in der Frühe verließen die letzten Gäste den Saal. Der stilvolle, keineswegs steife, eher lockere, familiäre Höhepunkt unserer jährlichen Verbandsarbeit war vorüber. Immer wieder wurde uns - dem Vorstand - beim Abschied nehmen Lob und ebenso Anerkennung für die sehr gelungene Veranstaltung ausgesprochen. Gäste baten auch im nächsten Jahr wieder eingeladen zu werden.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Aufklärungskompanie 210 und an die Herren im Vorstand für das tatkräftigen Mitarbeiten zum Gelingen der Veranstaltung.

Noch eine kurze Anmerkung zur Beteiligung an unserem Wildessen. Wieder mussten wir beobachten, dass gerade unsere Mitglieder aus dem Raum Augustdorf/Detmold nur in geringer Anzahl vertreten waren. Was mag der Grund sein? Wir möchten es gern wissen und sind für jede Antwort dankbar.

 

Bericht erstellt von: Ulrich Appelt

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