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PzAufklKp 190

 

 

Aufklärungsfahrzeuge des Panzeraufklärungsbataillons 7


Das Panzeraufklärungsbataillon 7 nutzte in den 46 Jahren seines Bestehens unterschiedliche Fahrzeugausstattungen von bescheidenen Anfängen bis zur technisierten Gegenwart. Durch den Entschluss zur Wiederbewaffnung Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg und zur Aufstellung der Bundeswehr stellte sich in den Gründerjahren für die gepanzerten Kampftruppen und somit auch für die Panzeraufklärer die Frage nach geeignetem Großgerät.

Der SPz 10 "Hotchkiss" hat mehr als 20 Jahre der Panzeraufklärungstruppe für verschiedenste Aufgaben zur Verfügung gestanden. Generationen von Wehrpflichtigen sind an ihm ausgebildet worden. Zeit- und Berufssoldaten haben ihre Erfahrungen mit diesem Waffensystem sammeln können. Im Jahr 1976 endete mit der Auslieferung des neuen Spähpanzers Luchs die Ära der Hotchkiss, die entweder als Hartziele auf Truppenübungsplätzen oder in den Spähzügen der Brigaden zum Einsatz kamen. In der Vorfreude auf den „Neuen", den Spähpanzer Luchs, trennte man sich recht leichten Herzens. Ein Ehemaliger erinnert sich: „Von nun an war der Spähpanzer Luchs der Star jeder Waffenvorführung im Bataillon. Wir Leichten waren über die Maßen stolz, hatten wir doch lange genug den Spott der Schweren Kameraden die schon seit 1967 mit dem Kampfpanzer Leopard I ausgerüstet waren, ertragen müssen. Die Zeit der Bremsklötze und Unterlegkeile, wie die Hotchkiss bei den Schweren mitleidig lächelnd genannt wurden, war nun vorbei".

Die schweren Spähtrupps waren seit 1956 mit dem amerikanischen Spähpanzer M 41 ausgestattet. Mitte der sechziger Jahre wurde von der deutschen Industrie ein 28 t Spähpanzer Kette mit einer 90 mm-Kanone bis zur Vorserienreife entwickelt. Da allerdings inzwischen die Beschaffung des Kampfpanzer Leopard I auch für die Panzeraufklärungsbataillone eingeleitet worden war, wurde auf die Fertigung eines zusätzlichen Panzertyps verzichtet, womit auch die Versorgungskette einfacher blieb. Gerade die flache Frontpartie des Leopard I ließ dessen Eignung für Aufklärung zu. Die Qualität war unbestritten, und gute Panzerung sowie die Bordkanone 105 mm gaben dem schweren Panzerspähmann Vertrauen für seine exponierte Aufgabe. Trotz des hohen Einsatzwertes des Leopard I war mit Beginn der neunziger Jahre ein leistungsfähigerer Nachfolger gefunden. Die Panzeraufklärungsbataillone wurden mit dem Leopard II ausgestattet, einem Kampfpanzer mit enorm hohem Panzerschutz, einem 1500 PS starken Dieseltriebwerk und einer 120 mm Kanone, welche die Durchsetzungsfähigkeit der Spähtrupps erheblich steigerte.

Zur Verbesserung der Aufklärungsergebnisse wurden die bereits erwähnten Fahrzeuge durch Radarpanzer RASIT und Transportpanzer Fuchs unterstützt. Letztere transportierten die Infanteristen der 5. Kompanie.


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