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Reitergeist im Panzeraufklärungsbataillon 7


Seit 1975 unterhielt das Panzeraufklärungsbataillon 7 eine Bataillonsreitermannschaft. Es lag nahe, dass bei dem Erbe der Tradition des Reiterregimentes 15, auch Pferde und Reiter im Bataillon ihren festen Platz hatten.

Die Reiter rekrutierten sich aus Wehrpflichti­gen und Zeitsoldaten, die den Reitsport als "außerdienstlichen Sport" ausübten. Im Gegensatz zur Bundeswehrsportschule Warendorf war die reiterliche Weiterbildung nur in begrenztem Umfang und fast ausschließlich außerhalb der Dienstzeit möglich. Die Soldaten erhielten zur Ausübung ihrer Sportart eine Uniform mit Bundeswehrkappe und für die Pferde eine Schabracke, die auf der einen Seite den Adler der Bundeswehr zeigte und auf der anderen Seite das Bataillonswappen trug.

Neben Einsätzen zu besonderen dienstlichen Anlässen startete die Reitermannschaft geschlossen, teilweise verstärkt durch Reservisten, unter der Leitung und Betreuung von Hauptfeldwebel Jürgen Wiertz, unter anderem auf dem jährlich Ende Juni stattfindenden Reitturnier in Arolsen, das internationa­le Konkurrenz aufwies.

1986 nahmen neben zivilen Reitern aus der Bundesrepublik Deutschland je eine Equipe der niederländischen und belgischen Streitkräfte, der 2. Panzergrenadierdivision aus Kassel und der 6. Panzergrenadierdivision aus Neumünster auch unsere Reitermannschaft teil. Erstmalig in der Geschichte des Arolser Reitturniers wurden beide Mannschaftsprüfungen von einem Team, nämlich dem des Augustdorfer Panzeraufklärungsbataillons 7, gewonnen. In dem umfassendsten Wettbewerb des Turniers, der Vielseitigkeitsprüfung, die sich aus Pistolenschießen, Dressur, Geländeritt und Springen zusammensetzte, siegten die Augustdorfer Reiter. Die 17 Reiter des Panzeraufklärungsbataillons 7 erreichten insgesamt 37 Plazierungen - davon 10 Siege - und waren somit die erfolgreichste Equipe auf diesem Turnier.

Auch 1987 ging eine Reitermann­schaft des Panzeraufklärungsbataillons 7 bei diesem Turnier an den Start. Die Augustdorfer Reiter konnten sich auch dieses Mal gegen starke Konkurrenz aus den Niederlanden, Belgien, Dänemark, der 6. Division aus Schleswig-Holstein, der 2. Panzerdivision aus Hessen und den Panzeraufklärern aus Lüneburg durchsetzen.

993 ging die Bataillons-Reitermannschaft unter der Führung des damaligen Kommandeurs, Oberstleutnant v. Seydlitz, auf der britischen Rhine Army Summer Show an den Start. Sie belgte im NATO-Mannschaftsspringen den insgesamt dritten Platz und gewann zudem als beste deutsche Mannschaft den seit 1948 jährlich verliehenen „Challenge Cup“. Weitere erste und zweite Plätze konnten auf diesem Turnier errungen werden.

 

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