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KFOR (Kosovo Force)


Ebenfalls unter NATO-Kommando steht die seit Juni 1999 im Kosovo eingesetzte Friedenstruppe KFOR (Kosovo-Force), die eine Gesamtstärke von etwa 40.000 Mann aus insgesamt 39 Ländern hat. Das über 5.000 Soldaten und ca. 3.000 Fahrzeuge umfassende deutsche Kontingent ist für den Süden der Region zuständig und trägt dort als "Lead-Nation" (Führungsnation) erstmalig Verantwortung für einen eigenen Sektor mit NATO- und Nicht­-NATO-Truppen. Die KFOR ist mit der Absicherung der Friedensregelungen zwischen Albanern und Serben in der rechtlich immer noch zu Jugoslawien gehörenden Provinz beauftragt und unterstützt die internationale Verwaltung bei der Entwicklung demokratischer Strukturen.

Das Panzeraufklärungsbataillon 7 war zweimal in ein KFOR-Kontingent eingebunden. Erstmalig im Zeitraum 28. Februar bis 26. Juli 1999, in dem eine Panzeraufklärungskompanie mit insgesamt 100 Soldaten dem Gebirgsjägerbataillon 571 aus Schneeberg unterstellt wurde und mit diesem zusammen das "Verstärkte Jägerbataillon" bildete. Der Einsatz begann unter der Bezeichnung KVM (Kosovo Verification Mission) und beinhaltete für das Bataillon als Hauptaufgaben die mögliche Evakuierung von OSZE-Beobachtern aus dem Kosovo, den Aufbau und Betrieb von Flüchtlingslagern in Mazedonien sowie die Überwachung der Grenze zum Kosovo. Im Laufe des Einsatzes erfolgte die Umbenennung in KFOR und ein damit verbundener Aufgabenwechsel, der nun die Überwachung des Friedensabkommens, das Trennen der serbischen und albanischen Konfliktparteien sowie Humanitäre Hilfsaktionen vorsah. Stationierungsorte waren zunächst Tetovo und Strumica im Norden und Süden Mazedoniens sowie ab Juni Prizren und Suva Reka im Kosovo.

Der zweite KFOR-Einsatz erfolgte für das Panzeraufklärungsbataillon 7 vom 30. Oktober 2000 bis 11. Juni 2001 und umfasste neben 6 leichten Spähtrupps und 3 Radartrupps auch diverse Einzelabstellungen, so dass eine Gesamtzahl von 80 Soldaten zustande kam, die in Prizren sta­tioniert wurden. Diesmal erfolgte die Einbindung der Panzeraufklärer nicht als geschlossene Kompanie. Jeweils 3 leichte Spähtrupps waren dem Panzerbataillon 214 und Panzergrena­dierbataillon 212, 3 Radartrupps der Drohnenbatterie 100 unterstellt. Die Hauptaufgaben waren bei diesem Einsatzkontingent die Festigung des Frie­densabkommens, die Überwachung freier Wahlen, die Rückführung von Flüchtlingen, die Unterstützung bei Wiederaufbaumaßnahmen sowie die ständige Sicherheitspräsens durch Patrouillen und Checkpoints.

 

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