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Bataillons-Marsch
- Marsch der Finnländischen Reiterei


7. Panzergrenadierdivision beabsichtigte ab August 1977 dem Bataillon die folgenden Märsche als Traditionsmärsche zuzuteilen:

  • 31 Parademarsch von Ernst Frhr. von Danckelmann
  • 53 Kavalleriemarsch von Karl Wilhelm Opus 13 Wrangel-Marsch.
Dagegen verwahrte sich der Kommandeur Oberstleutnant Heimbach und schlug den Marsch der Finnländischen Reiterei als Traditionsmarsch vor, da dieser Marsch der Parademarsch des Reiterregiments 15 war.

Die Parademärsche des Reiterregiments 15 waren: bei der Paradeaufstellung der Torgauer Marsch, im Schritt der Finnländische Reitermarsch, im Trabe die Polka vom Holzmann und im Galopp „Die schöne Helena“, eine Melodie aus der Operette von Offenbach.

Im Standartwerk der Militärmusik, nämlich den Armeemärschen von Töchle-Michler, fand der Chronist dazu:

„Die Zahl fremdländischer Märsche in der deutschen Militärmusik ist größer als man allgemein annimmt. Aber hier im Lande der Soldaten blühten diese fremden Märsche vielfach erst richtig auf, wuchsen sich aus, erhielten eine preußische Instrumentierung und wurden bekannt, berühmt, unsterblich. Sie wandelten sich begriffsmäßig fast zu einem deutschen Kulturgut, das sie im Ursprung gar nicht waren.

Der älteste Marsch dieser Art stammt aus dem Norden. Es ist der Finska Rytteriets-Marsch, der Schwedische Reitermarsch oder auch Marsch der Finnländischen Reiterei im 30-jährigen Kriege. Ende des vorherigen Jahrhunderts wurde er durch die Erbprinzessin Charlotte von Sachsen-Meiningen (Thüringen), eine Schwester Kaiser Wilhelms II., von einem Besuch in Schweden mitgebracht. Der damalige Armeemusikinspizient Voigt bearbeitete das Stück für preußische Militärmusik und seitdem ist es eines der ehrenwürdigsten und feierlichsten Musikstücke, die die deutsche Marschmusik kennt. Voran zwei Viervierteltakte der Kesselpauken im langsamen Zeitmaß der Kavallerie und dann setzt es mit kurzem Auftakt ein: Ernst und schlicht, einfach und klar, ohne Weite, ohne Spannung, ohne Ausreißer und ohne Radau, dennoch frisch und bestimmend, ein Gemisch von Tonleiter und Rhythmus zu schönster Harmonie formend. So sauber und anständig und würdig. Einst der Aufstellungsmarsch von Preußens 1. Garde-Dragonern in der Belle-Alliance-Straße zu Berlin. Jedes vierte Dragoner-Regiment spielte den Marsch auf Paraden, aber auch die „blauen Paderborner Husaren Nr. 8“, von denen ihn wieder das 15. (Preußische) Reiter-Regiment im fürstbischöflichen Wasserschloss zu Neuhaus übernahm. Und viele andere bliesen ihn, zur Paradeaufstellung oder zum Vorbeimarsch im Schritt, ihn, diesen Marsch, der wie kaum ein anderer in seiner heutigen Fassung ein Meisterstück ist, von Anfang bis Ende ein makelloser Guss.“

 

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