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"Na, dann gehen Sie in Gottes Namen nach Augustdorf"

Am 1. April 1958 wurde das Panzeraufklärungslehrbataillon mit gleichzeitiger Umbenennung in Panzeraufklärungsbataillon 7 an den neuen Standort Augustdorf verlegt und der
7. Panzergrenadierdivision in Unna unterstellt. Der Umzug in die neue Garnison war nicht einfach, da die Vorauskommandos dort, wo einmal die Kompanieblöcke stehen sollten, nicht mehr als ausgehobene Baugruben und gemauertes Kellerwerk vorfanden, wodurch der geplante Umzug mehrmals verschoben werden musste. Darüber hinaus plante das Ministerium inzwischen, das Bataillon in Rheine zu stationieren. Nachdem sich das Personal des Bataillons jedoch bereits mit dem Standort Augustdorf abgefunden und nach Erkundungsfahrten mit den Familien ebenso angefreundet hatte, wurden alle Hebel und ein erhebliches Maß an Beziehungen in Bewegung gesetzt, den Entschluss des Ministeriums abzuwenden. Die Bemühungen waren erfolgreich. Das Ministerium verfügte wenige Tage später die Verlegung, zunächst mündlich vorab. Ein sofort eingesetztes Vorkommando verhinderte ein nochmaliges Umdenken des Ministeriums, sodass der Umzug vollzogen werden konnte. Aufgrund bereits frühzeitig geknüpfter Verbindungen zu dem Kavallerieregiment 15 aus Paderborn - Schloß Neuhaus wurde das Panzeraufklärungsbataillon 7 durch den Sprecher des Regiments mit 15 gelben Rosen am neuen Standort empfangen.

Die Kaserne entstand 1957 auf dem Gelände des ehemaligen Landwehrlagers aus dem Jahre 1937. “Guter Zweiklang: Neuer Geist und alte Tradition”, schrieb die Presse am 26. Juni 1957 bei der Übernahme des Standortes Augustdorf mit großer Flaggenparade und Kranzniederlegung am Ehrenmal. Das nach dem Krieg als DP-Lager (Displaced Persons) genutzte Areal blieb bis 1950 unter britischer Militärverwaltung. Ab 1950 unterstand das Lager dann dem Sozialwerk Düsseldorf und diente als Ausländerunterkunft, bis es die Bundeswehr 1957 übernahm. Am 03. April wurde der “Schulbereich” fertiggestellt, den das Panzeraufklärungsbataillon 7 bezog.

 

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